Cone­jo con Cebolla

Nach­dem ich Euch die bei­den ers­ten Gän­ge vor­ge­schla­gen habe die Euch das Oster­fest ver­schö­nern sol­len, nun das Haupt­ge­richt. Was passt bes­ser zu Ostern als ein def­ti­ger Kanin­chen­bra­ten oder eine Lamm­keu­le. Kanin­chen­bra­ten gibt, es bei uns wenn wir auf Mal­lor­ca sind, min­des­tens ein­mal wäh­rend des Urlaubs. Nur heißt das Kanin­chen dort „Cone­jo“. Ein Rezept, es gibt sehr vie­le, möch­te ich Euch heu­te mit­tei­len. Es ist ja noch Zeit um das nöti­ge Fleisch zu besor­gen. Not­falls sel­ber ein­frie­ren und scho­nend auf­tau­en geht vor allem zu dem dies­jäh­ri­gen Osterfest.

Das braucht man für vier Personen:

4 schö­ne Kanin­chen­keu­len (Markt) oder 1 gan­zes Tier in ent­spre­chen­de Tei­le zer­legt
Pfef­fer, Salz
2 El Mehl
1 ½ El Son­nen­blu­men­öl
1 El But­ter
1 gr Zwie­bel klein­ge­hackt (Cebol­la cor­ta)
1 Möh­re in klei­ne Stü­cke geschnit­ten
1 Lor­beer­blatt
2 Knob­lauch­ze­hen mit Scha­le ange­drückt (wer mag)
1 Zweig Ros­ma­rin
1 Brüh­wür­fel (Rind)
250 ml Was­ser gekocht und noch heiß
250 ml tro­cke­ner Rot­wein (z.B. Spät­bur­gun­der, Rio­ja)
1 gestr. El Stär­ke­mehl, 1 El Wasser.

Und so geht’s:

Kanin­chen­tei­le waschen und tro­cken­tup­fen. Mehl mit Pfef­fer und Salz wür­zen und die Kanin­chen­tei­le dar­in wen­den. Das Was­ser kochen und den Brüh­wür­fel dar­in auflösen.

Einen Bra­ten­topf mit dem Öl erhit­zen und die But­ter dar­in zer­las­sen. Die Kanin­chen­tei­le von allen Sei­ten scharf anbra­ten und bei der letz­ten Sei­te die Zwie­bel, Möh­re, Lor­beer­blatt mit anrös­ten. Den Ros­ma­rin bei­le­gen und mit der Brü­he und dem Wein ablöschen.

Auf­ko­chen las­sen und auf kleins­ter Hit­ze 45–50 Minu­ten schmo­ren. Mit einer Schasch­lik­na­del prü­fen ob das Fleisch weich ist.
Die Kanin­chen­tei­le her­aus­neh­men und warm stellen.

Das Stär­ke­mehl in einer Tas­se mit dem Was­ser mischen, in die Sau­ce ein­rüh­ren und noch­mals auf­ko­chen bis die Sau­ce sämig wird.
Die Kanin­chen­keu­len mit Peter­si­li­en- Kar­tof­feln und der Sau­ce servieren.

Ich hof­fe es schmeckt Euch.