Freundeskreis Haan-Hochdahl e.V.

Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige und Angehörige

 

Die wichtigsten Merkmale der Selbsthilfegruppe:

  • was in der Gruppe besprochen wird, dringt nicht nach außen
  • alle Gruppenmitlglieder sind gleichgestellt
  • jeder bestimmt über sich selbst
  • die Gruppe entscheidet selbstverantwortlich
  • jeder geht um seiner selbst willen in die Gruppe

Unser Ziel ist eine dauerhafte und zufriedene Abstinenz.

 

> Wir sind eine Gruppe Alkoholkranker und deren Angehörige.

> Wir kennen somit die Probleme beider Seiten.

 

Wie ist der Weg in die Abstinenz zu schaffen?

Es gibt Betroffene, die eine ambulante Therapie machen. Andere benötigen eine stationäre Behandlung, um ihre Probleme in den Griff zu kriegen. Immer mehr Betroffene jedoch finden heute den Weg zu Abstinenz durch eine Selbsthilfegruppe

Fest steht – und dies haben wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, dass der Anschluss an eine Gruppe die Wahrscheinlichkeit einen Rückfall zu vermeiden und abstinent zu bleiben erhöht.

Der „Freundeskreis“ versteht sich deshalb als unverzichtbarer Bestandteil im Behandlungsverbund der Suchtkrankenhilfe, der auf drei Säulen – Beratungsstelle – Fachklinik – Selbsthilfegruppe – steht.

Die Selbsthilfegruppe fördert entscheidend die Integration der Betroffene in ihr soziales Umfeld – eine unabdingbare Voraussetzung zur Genesung von Suchtkranken.

 

> Wir geben uns gegenseitig Halt und Hilfestellung.

 

Wie hilft nun die Selbsthilfegruppe?

Hier hilft einer dem anderen und der wieder ihm; vielmehr hilft jeder sich selbst und hilft dadurch dem anderen sich selbst zu helfen.

So ist das Prinzip formuliert, nach dem Hunderte von Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland arbeiten. Die Abstinenz von Suchtmitteln ist dabei das primäre Ziel. Um Hilfe von anderen Betroffenen annehmen zu können, muss der Suchtkranke selbst einen entscheidenen Schritt vollziehen: Es ist die Erkenntnis, dass er dem Suchtmittel allein machtlos geliefert ist. Er muss sich selbst helfen wollen und bereit sein, über sich, über persönliche Anliegen und Sorgen zu reden, anderen zuzuhören und von jenen zu lernen, die gleiche oder ähnliche Probleme haben. Im „Freundeskreis“ lernen Betroffene und ihre Familien andere Suchtkranke kennen, die es schon geschafft haben und die ihnen – quasi als Modell – Hoffnung machen können. Sie erfahren, warum das Suchtmittel in ihrem Leben eine so schicksalhafte Bedeutung bekommen konnte und wie sie diesen Zustand verändern können. Es wird meist schnell deutlich, dass die Alkohlabhängigkeit nicht das alleinige Problem ist, sondern nur ein Hinweis auf tiefer liegende Probleme, die man angehen muss, um gesund zu werden.

Diese „Gruppenselbstbehandlung“ nutzt die einfachsten und wohl wichtigsten gesundheits-bildenden Funktionen:

  • mit anderen Sprechen
  • ihnen zuhören
  • sich austauschen
  • sich besinnen
  • Beziehung erleben

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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